von Klaus P. Beisse

Diese Arbeit besteht aus drei Aufsätzen, die alle zeitlich aufeinander folgend entstanden sind. Der erste Aufsatz über die Geschichte des Universums enthält die wichtigen Ergebnisse von Überlegungen, ohne die im letzten Aufsatz viel unverstanden bliebe.

Dort im dritten Aufsatz wird die Entstehung und Wirkungsweise der Anziehungskräfte – Gravitation - erklärt.

1. Aufsatz
Die unendliche Geschichte des Universums

Vorbemerkung

In diesem Aufsatz soll kein neues „Modell“ des Universums erfunden werden oder vermutet werden. Dargestellt wird das Universum wie es bei der Anwendung der Naturgesetze und bei der Berücksichtigung der bisher durch Beobachtungen gesicherten Ergebnisse, beschrieben werden kann.

Kapitel 1:
1.1 Der Urknall

In einem gewaltigen „Feuerball“ sehr hoher Temperatur, einer großen Materienmasse entstand die Energie, die zur Schaffung der Urmasseteilchen geführt hat. Der Urknall konnte durch Messungen, besonders durch die Hintergrundstrahlung nachgewiesen werden.
Durch die Verschiebung der Spektrallinien bis in den Mikrowellenbereich konnte sogar die zeitliche Entfernung von der Erde mit 13,7 Milliarden Jahren sehr genau festgestellt werden.
Die Formel Albert Einsteins E=mc² (Energie ist gleich Masse mal Lichtgeschwindigkeit zum Quadrat) erklärt den Vorgang im Urknall. Es wurden viele sehr kleine, aber spezifisch schwere Urmasseteilchen freigesetzt und auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt. Die Anzahl der Teilchen wird von Astrophysikern, auch von Prof. Stephan Hawking (Cambridge) auf 10 hoch achtzig geschätzt. (Eine Zahl mit 80 Stellen!)
Astronomen haben beobachtet, dass die Galaxien sich auf einer Ebene bewegen und fast wie eine Mauer erscheinen. Daraus kann man schließen, dass die Urmasseteilchen vom Urknallort fort nach allen Richtungen radial, strahlenförmig beschleunigt wurden und in das Weltall entfliehen.

1.2 Die Entstehung der Galaxien

Sofort nach dem Urknall war die Massendichte durch die nach allen Seiten entfliehenden Urmasseteilchen so groß, dass sich durch die große Anziehungskraft dieser Masseteilchen Zusammenballungen bildeten. An vielen Milliarden Stellen rund um den „Feuerball“ entstanden Körper, die bereits einen großen Anteil der Teilchen zusammenzogen. Durch die Querbewegungen der Teilchen konnte die Lichtgeschwindigkeit nicht voll erreicht werden. Da die so entstandenen Körper einen großen Teil der Gesamtmasse ausmachen, werden alle leichteren Körper des Universums in ihrer Fluchtgeschwindigkeit bestimmt.

Diese Massezusammenballungen werden oft „Dunkle Materie“ genannt, obwohl sie aus kompakter Masse bestehen. Sie sind die späteren Zentralkörper der Galaxien.

Aus dem Rest der Urmasseteilchen zwischen den schweren Massekörpern entstanden, wie schon oft sehr unterschiedlich beschrieben wurde, die Quarks und Elektronen, daraus die Wasserstoffatome, Moleküle, die schließlich zu Sternen wurden. Mit dem Beginn der Kernfusion wurde das Helium erbrütet und die Strahlung erzeugt.

Durch die Gravitation der so entstandenen Massen gab es Annäherungen während der Flucht vom Urknallort fort. Es bildeten sich viele Milliarden Sternenhaufen, die dann teilweise in das Gravitationsfeld der „Dunklen Materie“ gerieten. Dort begann die Umkreisung der Sterne um diese schwere Zentralmasse.

Unsere Galaxie, die Milchstraße ist eine Scheibe mit Spiralarmen. Sie entstand aus der Sternenwolke durch die Anziehung und fand dann ihre Bahn im „Gekrümmten Raum“ (Einstein) in dem die Mittelpunktfliehkraft gerade die Anziehung aufhebt. Der Durchmesser dieser Umrundung beträgt 100.000 Lichtjahre (Hawking). Die Umlaufzeit beträgt 100 Millionen Jahre (Hawking). Trotz dieser Ausmaße ist dieser Kreis nur ein winziger Punkt im Universum und die Milliarden ähnlichen Galaxien haben sehr große Abstände voneinander, wenn man von wenigen Ausnahmen absieht. Aus der Bewegungsrichtung der Galaxien konnten Astrophysiker ihren Fluchtweg bis zum Urknallort zurückverfolgen und die jetzige Entfernung mit 10 bis 15 Milliarden Lichtjahren ermitteln. Wählt man den Mittelwert, so ergibt das 80 % der Lichtgeschwindigkeit. Die Geschwindigkeiten aller Himmelskörper sind fast gleich. Die Messungen von der Erde aus berücksichtigen nicht den Ursprung, der ja vom Urknallort ausgeht.

1.3 Der Neubeginn

Die Friedmann Theorie in seinem Modell setzte eine gewölbte Ebene voraus. Prof. Hawking sprach sogar von einer unendlichen Fläche, wie die Erdoberfläche. Im Kosmos ist tatsächlich alles rund. Das würde aber im Falle der Oberfläche des Universums bedeuten, dass es dazu eine riesige zentrale Masse geben muss, die die Gravitation bewirkt. Die bewegte Masse der Sterne würde ja geradlinig weiterlaufen wollen. So aber werden die Galaxien in das Schwerefeld des „Gekrümmten Raumes“ gezwungen. Vom Urknallort fort bewegten sich die Galaxien auf einer imaginären Kugelfläche, wobei wieder die Fliehkraft die Anziehung aufhebt. Wenn der Äquator dieser Kugel überschritten wird, werden sich die Galaxien wieder annähern und schließlich auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen.

Die Einsteinformel kommt umgedreht zur Anwendung (mc²=E) und in einem Zusammenprall aller Masse des Universums entsteht die Energie für eine Neuschöpfung. Damit wird das Naturgesetz vom Werden und Vergehen und das Gesetz von der Erhaltung der Energie erfüllt. –
Die gewaltige Zentralmasse, die die Galaxien auf die imaginäre Kugeloberfläche zwingt, ist für diese Vorgänge notwendig und muss wohl einem viel größeren Superkosmos angehören. –

Kapitel 2:
2.1 Die Physik des Urknalls
In der Literatur kann man lesen, dass im Urknall eine Temperatur von mehreren Milliarden Grad Celsius geherrscht hat und durch die Messung der Hintergrund-Reststrahlung hier nachgewiesen werden konnte. Weiter wird dann noch behauptet, dass bei dieser hohen Temperatur keine Materie entstehen konnte. Erst nach der Abkühlung entstanden Quarks, Atome und Moleküle.

Nach dem Modell von Mr. Higgs immerhin bestehen zuerst einmal kleine Higgs-Teilchen, die von Prof. Hawking auf 10 hoch 80 geschätzt wurden.

Selten wird eine Behauptung mit der Physik erklärt!
Damit kann man nichts anfangen, aber was geschah wirklich?

So wie der Zollstock ein Gradmesser in Zentimeter für die Messung einer Länge ist, so ist die Temperatur nur ein Gradmesser für die Energieform Wärme. Diese aber wiederum ist die Braun`sche Molekularbewegung. Es muss also im Urknall schon Materie gegeben haben, die bei mehreren Milliarden Grad Celsius enorm stark in Schwingungen versetzt wurde und starke Strahlen, auch im sichtbaren Bereich abgegeben haben muss.

Die hohe Temperatur und die Vibration überwanden dann sogar die starke und schwache Atomkraft. Dadurch werden die Masseelemente der Materie „Atom“ freigesetzt und schwingen nun unabhängig von ihrer bisherigen Bindung frei, alle Einzelprotonen, Elektronen und die Teile der Neutronen, alles Elementarteile des Universums. Die Materie, die ja nur den Abstand dazu lieferte, ist Vergangenheit.

Nun muss man fragen, woher die große Masse und die enorme Energie stammte. Beides könne nicht irgendwie verschwinden, noch plötzlich einfach entstehen. Es ist immer eine Umformung.

Wie bereits im Aufsatz beschrieben wurde, steigerte sich die Geschwindigkeit der Galaxien, immer schneller bis zum Zusammenprall aller Massen des Universums.

Die große kinetische Energie zerteilte also die Elementarmassen der Atome, dem letzten Baustein der Materie. Aus dieser Energie wurde Wärme.

2.2 Die kleinsten Teilchen

Die Masseelemente Protonen, Neutronen und Elektronen schwirrten einzeln umher und tauschten ihre Ladungen aus. Die daraus entstehenden Antimasseteilchen berührten andere normale Teilchen, wodurch die elektrischen Ladungen und damit eine gewaltige Energie frei wurde. Diese zerteilte dann die Elementarteile der Massen von Protonen, Neutronen und Elektronen in die Urmasseteilchen.

Diese kleinsten Teilchen sind der Samen für die Neuschöpfung eines neuen Universums! – (vielleicht auch die von Demokrit benannten   „atomos“) –
Die Natur geht mit Samen immer sehr großzügig um. Alle werden vom Urknallort radial nach allen Seiten auf die Kugelfläche geschickt, wie bereits früher beschrieben, auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und zur Bildung der neuen Galaxien benötigt.

Darüber hinaus gibt es zwischen den Galaxien ganze Schwärme von einzelnen Urmasseteilchen, die auch „Neutrinos“ genannt werden. Diese entstehen auch in Sternen, also auch in unserer Sonne. Wenn diese Urmasseteilchen in explodierenden großen Sternen entstehen, bildet ein Teil von ihnen ein „schwarzes Loch“.
Andere fliegen einzeln, immer mit Lichtgeschwindigkeit in alle Richtungen, wodurch ihre Masse bis fast ins Unendliche anwächst, ohne die winzige Größe zu verändern. Es wird sehr schwer sein, sie einzufangen. Auch werden Sensoren und Detektoren kaum eine Chance haben. – Vielleicht hält hier die Natur etwas für eine Zeit geheim! –

Im 2. Aufsatz wird versucht durch eine Bilanz von Energie und Masse den Beweis anzubringen, dass die im vorigen Aufsatz durch eine ausgeglichene Bilanz bestätigt werden kann.

 



2. Aufsatz
Die Bilanz von Energie und Masse im Universum
                          von Klaus P. Beisse

Definition: Energie ist der Sammelbegriff für alle Formen, wie Wärme, Bewegung, Magnetismus, statische elektrische Ladung usw. Alle Formen kommen immer in Verbindung mit Masse vor. – Energie separat gibt es nicht! -

Masse setzt sich aus kleinsten Urmasseteilchen zusammen. Sie sind der Samen für jede Masse im Universum. Entstanden sind diese Teilchen überreichlich, wie immer in der Natur, hier aber aus der zerfallenden Materienmasse des vorherigen Universums.

Das Naturgesetz vom Werden und Vergehen gilt im gesamten Universum gleich. Vorraussetzung dafür ist die Einhaltung der physikalischen Gesetze von der Erhaltung der Energie und Masse. –

Das vorige Universum endete mit dem Zusammenprall aller Massen bei Lichtgeschwindigkeit. Aus der Bewegungsenergie wurde Wärmeenergie. Bei einer Temperatur von mehreren Milliarden Grad Celsius zerfällt die Materienmasse in ihre kleinsten Urmasseteilchen.

Die große Masse enthält natürlich auch die zuvor frei im Raum zwischen Galaxien mit Lichtgeschwindigkeit in ganzen Wolken sich tummelnden Urmasseteilchen, die man auch „Neutrinos“ nennt. Sie entstanden teilweise zuvor in der Atomfusion eines Sterns.-


Solche Teilchen emittiert dann die große überwärmte Masse, wobei diese Urmasseteilchen die Schwingung weiter tragend rundum eine Strahlung erzeugend den „Urknall“ bilden.

Die gesamte zerfallende Masse wandelt die Wärme in Bewegungsenergie um, mit der die Urmasseteilchen vom Urknallort fort radial nach allen Seiten auf einer Ebene mit Lichtgeschwindigkeit enteilen.

Aus den Urmasseteilchen entstehen Protonen und Elektronen, schließlich Wasserstoffatome, Sterne, daraus Galaxien mit einem sehr schweren Zentralkörper aus diesen Teilchen.

Die Sterne und Galaxien sollten nun auf dieser Ebene bis in die Unendlichkeit weiterlaufen. – Das würde aber gegen das Naturgesetz vom Werden und Vergehen verstoßen! –

Astrophysiker haben dann erkannt, dass es eine Wölbung in dieser Ebene geben müsse. Das setzt aber einen „gekrümmten Raum“ (Einstein) voraus, der von einem riesigen, kugelförmigen Gravitationsfeld gebildet wird.
Im Zentrum dieser Kugel aber muss es eine gewaltige geballte Masse geben, die nicht zu unserem Universum gehört, sondern einem viel größerem, indem wir nur ein kleiner Teil sind. An einem Pol dieser Gravitationskugel muss wohl der Urknall geschehen sein, von dem aus die Entwicklung von den Masseteilchen bis zu den Galaxien ausging. Der Radius dieser Bahnen ist rundum genau entsprechend der Anziehungskraft, die die Mittelpunktfliehkraft aufhebt. –


Alle Sterne, Galaxien, usw. die nun schon ein neues Universum bilden, streben über den „Äquator“ hinaus dem Gegenpol der Kugel zu. Dabei nähern sie sich gegenseitig immer weiter an, wodurch sie schneller werden.

Mit Lichtgeschwindigkeit erreichen Sie den Gegenpol und prallen alle auf- und ineinander. Die Bewegungsenergie der Sterne, Galaxien, usw. wird zur Wärmeenergie und lässt durch die hohe Temperatur alle Materienmasse zerfallen.

Die große Masse kühlt nicht ab, sie gebiert aus allen Teilchen wieder die Urmasseteilchen und verliert bis zum letzten Teil ihre Wärmekapazität vollständig. Aus der Wärmeenergie wird wieder Bewegungsenergie und ein neues Universum entsteht.

So werden Energie und Masse immer wieder neu folgerichtig verwendet. Alle Zusammenhänge sind logisch und den Naturgesetzen gemäß aufgebaut. Es kann wohl kaum eine abweichende Lösung geben.
Viele Fragen sind damit beantwortet worden, aber noch viel mehr hält die Natur noch offen! –

 



3. Aufsatz

Im gesamten Universum bewegen sich kleinste Urmasseteilchen, die man auch „Neutrinos“ nennt. Diese wurden schon im ersten Aufsatz erwähnt und haben eine nicht messbare Abmessung. Trotzdem haben sie ein sehr hohes spezifisches Gewicht, welches nach neueren Erkenntnissen etwa zehn mal größer als Quecksilber ist.

Diese Teilchen entstehen immer dann, wenn eine hohe Temperatur zur Zerlegung der Materienmasse führt. Dabei wird die thermische Energie in Bewegungsenergie umgesetzt. Die Teilchen erreichen nahezu die Lichtgeschwindigkeit. In jedem Stern, auch in großen Sternen, die explodieren, entstehen diese Teilchen linear aus allen Richtungen.

Sie durchdringen im Kosmos die Elemente, kommen aber nur zum Teil mit Lichtgeschwindigkeit daraus hervor. Andere Urmasseteilchen werden beispielsweise in der Erde abgebremst und kommen dann nach allen Richtungen weniger beschleunigt heraus.

So entsteht um jeden Massekörper, auch um die kleinsten Gegenstände herum, ständig ein Strom kleinster Teilchen rundum. Diese bilden um jeden Massekörper das Schwerefeld, welches mit zunehmendem Abstand quadratisch abnimmt.

3.1

Es entsteht also in jeder Materienmasse eine Schwelle, die rundherum das Schwerekraftfeld beginnen lässt.
Bei Materienmassen, die viel Metall enthalten oder sonst schwer sind, bleiben bei den durchdringenden Neutrinos mehr abgebremst zurück und bilden eine stärkere Schwerkraft an der Oberfläche. Im Gegensatz dazu sind leicht gewichtige Materienmassen von vielen Neutrinos durchdrungen und es bleiben nur sehr wenige, langsame Neutrinos als Gravitation an der Oberfläche, diese natürliche Regelung wirkt im ganzen Universum, wobei man berücksichtigen muss, dass beispielsweise wir Menschen an die Erde gebunden sind.

Man benötigt also bei Gegenständen, die eng mit der Erde verbunden sind, keine neue Berechnung der Gravitation. Wir haben also als Ursache die kleinsten Teilchen – Urmasseteilchen - kennen gelernt und den Sinn, nämlich die Steuerung der Vorgänge durch die Neutrinos erkannt.

Die wichtigste Ursache der Gravitation wird also von den kleinsten Teilchen – Urmasseteilchen – gebildet.

Schlussworte

Nach nunmehr zwei Jahren, konnte ich die mir gestellte Aufgabe zur Aufklärung der Gravitation erreichen. Viele gute Ideen und Gedankensprünge waren notwendig um dieses Ziel zu erreichen. Besonders hervorheben möchte ich einige wenige Blitzgedanken, die plötzlich und unerwartet, wie von selbst im Kopf erschienen. Für diese Hilfe, woher sie auch gekommen sein mag, bin ich sehr dankbar. Damit beende ich meine Arbeit und hoffe, dass auch Fachleute sie als Diskussionsgrundlage anerkennen.

 

Klaus P. Beisse